
Die Anfahrt zur LBM dauerte, obwohl erst Freitag war. Da ich um 11.30 auf der Lesebühne 2 ein Panel hatte, ließen wir unseren Fahrer im Stau im Stich und rannten.
Carpathia Verlag mit Aqua obscura
Die Stimmung am Stand war unfassbar gut, es gab gute Laune, viel Gelächter und reichlich Blödsinn. Mit Robert Plaul, Diandra Linnemann, Miriam Rademacher, Dieter Stiewi und Michael Schwendinger ging es dann auf die Bühne, moderiert von Maya Malou und Sandra Jakob vom Chaosponyverlag. Die Zuschauer mussten Fragen beantworten und erhielten Goodies aus dem beeindruckend vielfältigen Merch und sogar Freiexemplare von Aqua obscura. Die Zuschauer riefen eine Zahl (42) und ich hatte die Ehre, den Text auf der Seite vorzulesen. Es ging viel zu schnell vorbei.

Danach wurde über die Zeitschrift Queer Welten vom Amrun Verlag referiert und ich lernte Jol Rosenberg kennen. Unterwegs traf ich Amandara Schulzke vom Bedey-Thoms Verlag, Marco Körner, den Arschhollows, und endlich Eleanor Bardilac, die vor 2 Jahren mit Christopher Tewes meine Einreichung für das PAN Stipendium betreute.
Das letzte Schweinhorn mit Christian von Aster
Gegen vier Uhr verließen wir das Messegelände und besuchten die Veranstaltung Christian von Aster im Rahmen von Leipzig liest. Eine sehr vergnügliche Darbietung des letzten Schweinhorns. Danach gings in der Stadt Eisessen, um die Zeit bis zur
Die lange Nacht der Phantastik
im Anker zu überbrücken. Die phantastische Nacht erfolgte diesmal ohne Band, was ich als angenehm empfand. Dafür fand am Ende eine Diskussionsrunde statt. Moderiert wurde von Mary Stormhouse und Hanka Leo.
Der Indie Gewinner Kai-Holger Brassel las als Erster aus All An!. Ihm folgte Lisanne Surbourg mit Nachtlügen, die Abenteuer einer Nachtmahrin. Debüt Gewinnerin Freya Petersen las aus Die Mutter der Masken.
In der Pause lernte ich vor der Tür Andy, den Lektor von Theresa Hannig kennen, der mir sehr freundlich und bereitwillig einige Fragen zu Parts per Million beantwortete. Ich hatte das Buch extra vor der LBM gelesen, falls wir ins Gespräch kämen. Doch die arme Autorin war leider von Preisverleihung und Messetrubel zu sehr in Anspruch genommen. Ich warte einfach auf den BuCon.
Nach der Pause unterhielt Markus Heitz das Publikum mit Bingo zu seinem Buch Die schwarze Königin 2. Leider fand sich kein Gewinner und Markus warf 2 Plüschschnitzel blind ins Publikum. Der Mann weiß, wie man einen Saal unterhält.
Theresa Hannig gewann den Seraph (was für eine wunderschöne Statuette) bereits zum dritten Mal, diesmal für Parts per Million. Rezension folgt.
Die Autorin Lisa Grimm sammelte im März 2024 in einem Twitch-Stream mehr als 12.000 Euro für den SERAPH, den Literaturpreis der Phantastischen Akademie. Durch die Spenden konnten die Preisgelder für 2024 kräftig aufgestockt werden. Sie spielte mit uns This or That, die Zuschauer mussten aufstehen, um ihre bevorzugten Fantasy-Genres, Computerspiele etc. zu offenbaren. Sie las aus Eislotus.
Die Diskussionsrunde mit Christoph Hardebusch verpassten wir, der Tag war lang genug gewesen.
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